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Coronavirus 2019-nCoV

Das Coronavirus beschäftigt momentan die gesamte Weltbevölkerung. Die Fragen über dieses Virus häufen sich. Wir haben die wichtigsten Fragen beantwortet.

Was ist das Coronavirus COVID-19

Die Gruppe der Coronaviren können sowohl Menschen wie auch bestimmte Tiere infizieren. Die Viren lösen verschiedene Krankheiten aus. Diese können sich wie eine gewöhnliche Erkältung verhalten aber auch schwerere bis tödliche Verläufe mit sich bringen. Bekannte Coronaviren aus der Vergangenheit sind SARS oder MERS. Auch diese Viren haben zu großen Ausbrüchen geführt. Bei einer Ansteckung zeigen sich Symptome nach 2 bis 14 Tagen. Aktuell gibt es keine Gefährdung für Haustiere. Diese können sich nicht mit dem Virus infizieren.


Übertragung des Virus

Das Coronavirus wird primär durch die Tröpfcheninfektion übertragen. Die direkte Übertragung von Mensch zu Mensch findet über die Schleimhäute der Atemwege statt. Indirekt geschieht die Übertragung auch über die Hände, die dann mit den Mund- oder Nasenschleimhäuten sowie der Augenbindehaut in Kontakt kommen.
Um sich bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen, gilt es ähnlich wie bei einer klassischen Grippe oder anderen Atemwegserkrankungen folgende Dinge zu beachten.

1. Gründliches Hände waschen
Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände. Die Empfehlung liegt bei 20-30 Sekunden. Wichtig dabei ist, dass die Hände gründlich mit Seife eingeschäumt werden und auch zwischen den Fingern die Reinigung stattfindet. Spülen Sie die Hände danach gründlich mit Wasser ab und trocknen Sie diese im optimalen Fall mit einem Papierhandtuch ab.

Bei der Verwendung von gewöhnlichen Handtüchern empfiehlt es sich für jedes Familienmitglied ein eigenes Handtuch aufzuhängen. Die Handtücher sollten häufiger als sonst gewechselt werden und am besten bei 60 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden.

2. Husten und Niesen in die Armbeuge
Husten und Niesen sollte nicht unterdrückt werden. Hier ist es wichtig, dass Sie nicht in Ihre Hände husten oder niesen, damit die Viren nicht indirekt über Ihre Hände weiterverbreitet werden. Husten und Niesen Sie in die Armbeuge.

3. Nicht ins Gesicht fassen
Vermeiden Sie es, sich mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen. Der indirekte Übertragungsweg passiert von den Händen über die Mund- und Nasenschleimhäute sowie der Augenbindehaut.

4. Abstand halten
Beim Husten oder Niesen sollten Sie mindestens einen Meter Abstand zu anderen Personen halten. Besser sind sogar zwei Meter. Bitte achten Sie auch darauf sich von den anderen Personen wegzudrehen.

5. Papiertaschentücher
Verwenden Sie beim Naseputzen Papiertaschentücher und keine Stofftaschentücher. Entsorgen Sie die Papiertaschentücher nach dem Gebrauch direkt im Müll.

6. Regelmäßiges Lüften
Sorgen Sie in geschlossenen Räumen für einen guten Austausch der Raumluft, indem Sie regelmäßig lüften. Regelmäßiges Lüften geschieht durch ein komplettes Öffnen der Fenster. Das Fenster auf Kipp zu stellen, führt nicht zu einem Austausch der Raumluft.

7. Vermeiden Sie soziale Kontakte
Minimieren Sie, soweit es möglich ist, soziale Kontakte. Die Reduzierung der Kontakte mit anderen Menschen verringert auch die Gefahr sich mit dem Coronavirus zu infizieren.


Verhalten bei einem Ansteckungsverdacht

Wenn Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, müssen Sie sich unverzüglich, unabhängig von Symptomen, TELEFONISCH beim zuständigen Gesundheitsamt melden.

Sollten Sie aus einem Risikogebiet zurückkehren (eine Übersicht finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Institut) sollten Sie unabhängig von Symptomen, unnötige Kontakte vermeiden. Beim Auftreten von Symptomen, sollten Sie einen Arzt TELEFONISCH kontaktieren.

Generell gilt: Sollten Sie meinen sich mit dem Virus infiziert zu haben, melden Sie sich TELEFONISCH bei einem Arzt. Es ist nicht notwendig und kontraproduktiv sich in langen Warteschlangen vor dem Gesundheitsamt anzustellen.


Ist der Mundschutz ein wirksamer Schutz?

Das Tragen von einem Mundschutz ist nur bei erkrankten Personen hilfreich. Dies minimiert das Ansteckungsrisiko von nichtinfizierten Personen. Der Mundschutz muss jedoch richtig sitzen. Mund und Nase müssen vollständig bedeckt sein. Die Maske muss auf der Haut aufliegen. Die WHO warnt sogar vor dem Tragen eines Mundschutzes, wenn Sie noch nicht infiziert sind. Dies kann ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln.


COVID-19 und Diabetes

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) empfiehlt das Betroffene für eine stabile Blutzuckereinstellung sorgen sollen. Dadurch minimiert sich das Infektionsrisiko. Generell sind auch hier die Infektionsschutzmaßnahmen vom Robert-Koch-Institut einzuhalten. Achten Sie auf die Husten-Nies-Etikette. Waschen Sie sich mehrmals täglich gründlich die Hände. Auch die Bewegung an der frischen Luft und eine gesunde Ernährung sind hilfreich und tragen zu einem gestärkten Immunsystem bei.

Bei Diabetes-Patienten mit labiler Blutzuckerstoffwechsellage, hyperglykämischer Entgleisung und Diabetesfolgeerkrankungen, wie zum Beispiel Nierenleiden besteht ein hohes Infektionsrisiko und ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung.

Bei einem Verdacht der Infektion mit Covid-19 sollte zunächst telefonischer Kontakt zum Arzt aufgenommen werden. Dieser entscheidet dann über die weitere Abklärung und einer eventuellen Testung.


Bieten genähte Stoffmasken Schutz?

Um sich gegen eine Ansteckung mit dem Virus COVID-19 zu schützen helfen lediglich zertifizierte Atemschutzmasken. Die "Filtering Facepiece" (FFP) Masken sind aus gehärtetem Papier oder Stoffen. Sie werden mehrlagig hergestellt und mit einem Filter versehen. Entscheidend ist hier auch, dass die Masken mit etwas Abstand über dem Mund und der Nase liegen, allerdings müssen sie dabei eng an den Wangen anliegen. Für medizinisches Fachpersonal sind lediglich die Atemschutzmasken mit den Schutzklassen FFP2 und FFP3 zertifiziert.

Durch die Ventile wird die Atemluft des Trägers nach außen gelassen. Ist der Träger infiziert, würden auch die Viren nach außen gestoßen werden. Ein regelmäßiges wechseln der Masken ist also notwendig um die Filterfunktion zu gewährleisten. Aktuell droht bei diesen Profi-Masken ein Engpass. Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern geben daher in ihrer Not Stoffmasken bei deutschen Textilherstellern in Auftrag.

Im Moment gibt es viele Firmen und Privatpersonen die Stoffmasken nähen und diese zur Verfügung stellen. Ob das Tragen solcher Masken gegen COVID-19 hilft, dazu gibt es keine wissenschaftlichen Aussagen, aber durchaus abweichende Einschätzungen. Selbstgenähte Masken könnten unter Umständen helfen die Ausbreitung von COVID-19 zu verlangsamen, so der Berliner Virologe Christian Drosten. Sollte eine Person den Virus bereits in sich tragen, können Stoffmasken die Verbreitung beim husten oder niesen reduzieren. Durch die Masken könnten so weniger Viren in die Öffentlichkeit gelangen. Eine Ansteckung mit COVID-19 kann allerdings nicht professionell verhindert werden. Stoffmasken helfen der Allgemeinheit indem mehr Ressourcen der professionellen Schutzmasken vorhanden sind und so der medizinische Bereich diese zur Verfügung hat.

Auf unserer Facebook-Seite haben wir die Nähanleitung vom "Nähcafé Lotte - Stoff mit Futter" hinterlegt.

 

Ausführlichere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite vom Robert Koch Institut oder auf der Internetseite vom Bundesministerium für Gesundheit.

Quellen: RKI, Tagesschau