APAT - Ambulante parenterale Antiinfektiva Therapie
Was ist APAT?
Die Bezeichnung APAT (= ambulante parenterale Antiinfetiva Therapie) beschreibt die ambulante Fortführung der intravenösen Behandlung zahlreicher Infektionskrankheiten, die durch Bakterien, Viren oder Pilze hervorgerufen werden.
Viele dieser Krankheitsbilder erfordern eine längere oder wiederholte parenterale Verabreichung von Antibiotika, Virustatika, Antimykotika.
Dies erfolgt in Deutschland bislang sehr häufig im Rahmen einer längerfristigen stationären Krankenhausbehandlung, was neben einer deutlichen Einschränkung für die Patienten ebenfalls die Ressourcen der Krankenhäuser belastet und durch den Anstieg der mittleren Verweildauer kostenrelevant ist.
In anderen europäischen Ländern, so wie in den USA werden diese Therapien seit längerem erfolgreich im ambulanten Bereich durchgeführt, was zu einer deutlichen Steigerung der Patientenzufriedenheit bei gleichzeitig gesichertem Therapieerfolg führt.
Darüber hinaus werden Begleitinfektionen durch nosokomiale (Krankenhauskeime) vermieden.
Qualitätsgesicherte ambulante Infusionstherapie mit der AKP PLUS
UNSERE LEISTUNGEN
- Aufnahme der versorgungsrelevanten Patientendaten durch unsere Mitarbeiter
- Abklärung der erforderlichen Therapie mit den behandelnden Ärzten
- Beratung der Angehörigen / Patienten zum Ablauf der Therapie in der Klinik
- Erstellung von Infusions- und Behandlungsplänen in enger Absprache mit den behandelnden Ärzten
- Kontinuierliche Kontrolle der Stabilitätsdaten
- Symptomkontrolle / Therapiedokumentation
- Erstellung individueller Antiinfektiva-Therapien nach AMG-Standard zertifiziert nach DIN / ISO im Reinraumlabor
- Wechsel der Portnadel
- Verbandswechsel PICC-Katheter
Sicher Zuhause versorgt
Das AKP PLUS-Versorgungskonzept bietet Ihnen die Möglichkeit, die Krankenhausbehandlung deutlich zu verkürzen.
Unser Team aus examiniertem Pflegepersonal und Apotheker*innen begleitet Sie engmaschig über den verbleibenden Behandlungszeitraum und steht mit Ihren behandelnden Ärzten im regelmäßigen Austausch.
Sie benötigen eine Infusionstherapie und müssen dafür noch länger im Krankenhaus bleiben? Durch das AKP PLUS-Versorgungskonzept müssen Sie das nicht!
Dies bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihren Krankenhausaufenthalt deutlich zu verkürzen und in Ihre gewohnte Umgebung zurückkehren. Sie können zurück zu Ihrer Familie und zu Ihren Freuden, in Ihren gewohnten Tagesablauf und trotzdem – mit uns an Ihrer Seite – die Infusionstherapie fortführen.
Unsere Fachkräfte sind im 24-Stunden-Dienst für Sie erreichbar!
Alle Vorteile auf einem Blick!
- Signifikante Reduktion der mittleren Verweildauer
- Sicherung des Therapieerfolgs
- Erhöhte Patientenzufriedenheit
- Kostenersparnis
- Erlösrelevante Verbesserung der Bettenbelegung
- Aufnahme der versorgungsrelevanten Patientendaten durch unsere Mitarbeiter
- Abklärung der erforderlichen Therapie mit den behandelnden Ärzten
- Sicherer intravenöser Zugang vorhanden (Port, PICC-Katheter, Hickmann-Katheter o. ä.)
- Einleitung der stationären Therapie
- Beratung der Angehörigen / Patienten zum Ablauf der Therapie in der Klinik
- Unser Apotheker*innen planen gemeinsam mit ihren behandelnden Ärzten die weitere Versorgung
- Erstellung von Infusions- und Behandlungsplänen in enger Absprache mit den behandelnden Ärzten
- Kontinuierliche Kontrolle der Stabilitätsdaten
- Erstellung individueller Antiinfektiva-Therapien nach AMG-Standard zertifiziert nach DIN / ISO im Reinraumlabor
- Therapiesicherheit durch Elastomer Pumpen
- Therapieberatung
Damit Sie sich ausschließlich um Ihre Genesung kümmern können, übernehmen wir alle anfallenden Aufgaben:
- Schulung des Patienten, der Angehörigen oder eines Pflegedienstes vor Ort
- Regelmäßige Hausbesuche
- Wechsel der Portnadel
- Verbandswechsel der intravenösen Katheter (z. B. PICC-Katheter)
- Beschaffung der notwendigen ärztlichen Verordnungen
- Abrechnung und Genehmigung durch die Kostenträger
- Termingerechte Belieferung aller benötigten Medikamente und Hilfsmittel mittels eigener Logistik und Servicepartnern nach GMP Standard
- 24 / 7 Bereitschaftsdienst
INDIKATIONEN
Parenterale ambulante Antiinfektiva-Therapien können fachübergreifend,
überall dort, wo keine orale Verabreichung den gewünschten
Therapieerfolg sicherstellt, zum Einsatz kommen.
- Haut- und Weichteilinfektionen
- Erysipel
- Wundinfektionen
- Septische Arthritis oder Bursitis
- Diabetischer Fuß
- Protheseninfektionen
- Osteomyelitis
- Spondylodiszitis
- komolizierte Harnwegsinfektionen
- Prostatitis
- Zystitis
- Pelvic Inflammatory disease (PID)
- Chlamydien Gonorrhoe
- Katheterassoziierte Harnwegsinfektionen
- Pneumonien
- Infektexazerbation der COPD
- Mukoviszidose- Zystische Fibrose
- Endokarditis
- Infektionen von Herzunterstützungssystemen
- Infektionen Kunstherzimplantate
- Akne inversa
- Phlegmonen
- Neuroborreliose
- Neurolues
- Infektionen bei immunsupprimierten Patienten
- Mykosen (Aspergillus Infektionen)
- Infektionen mit Multiresistenten Keimen (MRSA)
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Über unsere Leistungen